Über den Film The Sound of Music kursieren zahlreiche spannende Fun Facts und Hintergrundgeschichten von den Dreharbeiten über die Schauspieler bis hin zu den berühmten Drehorten in und rund um Salzburg. Einige davon sind weithin bekannt, andere überraschen selbst die aufmerksamsten Fans. Entdecken Sie hier unsere Auswahl an interessanten Fun Facts und unnützem Wissen rund um The Sound of Music.
Die echte Maria von Trapp ist im Film zu sehen
Aufmerksame Fans haben sie vielleicht schon entdeckt, denn wer genau hinschaut, kann die echte Maria von Trapp in einer Szene des Films sehen. Während des Liedes „I Have Confidence“, das Julie Andrews im Film singt, läuft Maria von Trapp gemeinsam mit ihrer Tochter Rosmarie und ihrer Enkelin im Hintergrund durchs Bild. Mit diesem kurzen Cameo-Auftritt schuf der Regisseur eine besondere Hommage an die wahre Geschichte und einen einzigartigen Moment für Maria von Trapp.
Die Flucht über die Alpen ist erfunden
Anders als im Film dargestellt floh die Trapp Familie nicht zu Fuß über die Alpen in die Schweiz, sondern mit dem Zug nach Italien. Da Georg von Trapp eine italienische Staatsbürgerschaft hatte, konnten sie legal nach Italien einreisen. Von dort aus flohen die Trapps über die Schweiz und Frankreich nach London, von wo aus sie letztendlich mit dem Schiff nach Amerika gelangten. Die Flucht über die Alpen wurde lediglich aus dramaturgischen Gründen für den Film geschaffen.
Maria wurde nicht für alle Kinder engagiert
Im Film wurde Maria als Gouvernante für alle Trapp Kinder gezeigt, obwohl sie ursprünglich nur für die Betreuung und das Unterrichten eines Kindes eingestellt wurde. Die Tochter Maria Franziska von Trapp, die im Film in der Rolle Lousia von Trapp dargestellt wurde, litt unter einer längeren Krankheit und konnte deshalb nicht normal zur Schule gehen. Als Unterstützung und für den Unterricht zu Hause, bekam sie die Novizin Maria Augusta Kutschera als Gouvernante.
Das Haus der Trapps aus dem Film ist eine Illusion
Im Film bekommt man das Gefühl, dass alle Szenen auf dem Anwesen der Trapps am selben Ort gedreht wurden. Doch die berühmte Trapp-Villa existiert in dieser Form in Wirklichkeit gar nicht. Stattdessen wurden für den Film mehrere Locations kombiniert, um das Trapp Anwesen darzustellen. Schloss Frohnburg diente dabei als Drehort für alle Szenen auf der Vorderseite des Anwesens und Schloss Leopoldskron mit dem Leopoldskroner Weiher als Location für Szenen auf der Rückseite der Villa.
Julie Andrews wurde vom Wind des Hubschraubers umgeweht
Die Eröffnungsszene von The Sound of Music ist wohl die bekannteste Szene des gesamten Films. Julie Andrews steht in der Rolle der Maria auf einer Wiese in den Bergen und dreht sich mit ausgestreckten Armen im Kreis. Gefilmt wurde die ikonische Szene aus einem Helikopter, der dafür sehr nah an der Schauspielerin vorbeiflog. Der starke Wind der Rotoren drückte Julie Andrews dabei nach unten und brachte sie aus dem Gleichgewicht, was dazu führte, dass die Szene mehrfach wiederholt werden musste. Auch wenn die Szene im Film leicht und elegant wirkte, war der Dreh für Julie Andrews körperlich anstrengend und technisch sehr anspruchsvoll.
Kym Karath ist bei den Dreharbeiten fast ertrunken
Obwohl das Kentern des Boots vorgesehen war, lief der Dreh der bekannten Bootsszene chaotischer ab als geplant. Kym Karath, die zur Zeit des Drehs noch nicht schwimmen konnte, sollte nach dem Fall vom Boot direkt von Julie Andrews im Wasser aufgefangen werden. Da Julie Andrews jedoch bei einem der Takes auf der falschen Seite des Boots ins Wasser sprang, fiel Kym ungesichert ins Wasser, geriet in Panik und ging unter. Ein Mitglied der Crew sprang daraufhin ins Wasser und rettete Kym Karath vor dem Ertrinken. Die Schauspielerin musste daraufhin betreut werden und berichtet auch später noch davon, wie furchteinflößend dieses Ereignis für sie war.
The Sound of Music: FAQs
Die Geschichte des Films basiert auf einer wahren Begebenheit und orientiert sich stark am Leben der echten Familie Trapp. Zentrale Elemente wie die Tatsache, dass Maria aus dem Stift Nonnberg zur Trapp Familie kam, dass sie später Georg von Trapp heiratet oder, dass die Familie musikalisch war und aufgrund des Nationalsozialismus von Österreich nach Amerika floh, sind also tatsächlich wahr. Aus dramaturgischen Gründen wurden für den Film jedoch einige Details, wie beispielsweise die Namen und die Anzahl der Kinder verändert und zusätzliche Szenen geschaffen.
Der Hauptgrund für die Anpassung und Veränderung der Geschichte der Familie Trapp ist die Dramaturgie des Films. Anstatt sich genau an die Details der wahren Geschichte zu halten, sollte die Geschichte im Film klar strukturiert und einfach verständlich sein. Darüber hinaus war es dem Regisseur wichtig, wirkungsvolle Szenen zu schaffen und das Publikum emotional zu fesseln.
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